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By Dr. Hans Dieter Neuwinger

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Best nonfiction_1 books

Beware of Cat: And Other Encounters of a Letter Carrier

One sunny day on his postal direction, Vincent Wyckoff crosses the trail of an aged gentleman whistling for his misplaced parakeet. The outdated guy is disappointed, and Wyckoff strikes down the block slowly, taking a look low and high, hoping to identify the little fowl. He reaches the man’s residence and provides sympathy to his spouse, who smiles unfortunately and says, “We haven’t had that fowl for twenty-five years.

Scientific American (May 2002)

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Diese Pioniertat FRAENKELS bedeutete einen therapeutischen Durchbruch in der Glykosidtherapie, da erstmals auf Milligrammbasis und dazu noch intravenös ein Herzglykosid, insbesondere für das akute Stadium der Herzschwäche, verabreicht werden konnte, über die weitere Entwicklung der Strophanthintherapie berichtet BLUMBERGER [153]. In der Medizin werden heute praktisch nur g-Strophanthin und k-Strophanthingemisch verwendet. Der Grund liegt vor allem in der einfacheren Beschaffung und dem bezüglich des Glykosidgehaltes homogeneren Pflanzenmaterials.

Im Kongo-Gebiet werden etwa 20 Strychnos-Arten hauptsächlich als Mazerat medizi- 35 nisch verwendet, insbesondere als Brech- und Abführmittel sowie gegenGeschlechtskrankheiten[213]. Blättersaft von Periploca nigrescens dient zur Behandlung von Geschwüren, Erythrophleum guineense — Rindenabsud — in kleinen Dosen als Brechmittel, Abführmittel, Anti-Malariamittel und Gegengift, die gepulverte Rinde, mit Schnupftabak eingenommen, als gutes Mittel gegen Kopfschmerzen [210, 211, 214, 95]. Auch die verschiedenen Teile der AcokantheraArten finden vielfältige medizinische Verwendung [29, 30, 96].

Insbesondere von französischen Forschern (CATILLONM, AENAUD) wurde das Ausgangsmaterial näher untersuct. Aenaud ge- wann 1888 aus dem Holz von Acokanthera ouabaio, das dem gefürchteten Ouabaio-Pfeilgift der Somali zugrunde lag, ein kristallines herzwirksames Glykosid, das er „Ouabain" nannte [53]. Den gleichen kristallinen Wirkstoff fand er auch kurz danach in Strophanthus glabre DU GABON (= Strophanthus gratus) [148]. THOMS [149] bestätigte 1904 diesen Wirkstoff in authentischem Strophanthus gratus aus Kamerun und nannte das isolierte kristalline Glykosid „g-Strophanthin".

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