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By Hermann Stodte

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Wenn man bei Spiel und Kurzweil fröhlich die Zeit vertrieb, Sah er ihr Antlitz täglich, sie wurde ihm so lieb, Daß Seel und Sinn’ ihm glühten in immer neuer Not. Um ihretwillen sank er dereinst in jammervollen Tod. 323–324 49 VI. Wie Gunther zur Brünnhild nach Island fuhr Weit über fernem Meere saß eine Königin, Nie sah man ihresgleichen so kühn als Kämpferin, Zwar makellos an Schönheit, doch maßlos auch an Kraft. Wer um sie warb, dem wehrte sie kampfbereit und heldenhaft. Sie schleuderte die Lanze, fernhin warf sie den Stein Und sprang ihm nach.

Doch kann ich mir nicht denken, daß man es unterließ. Denn deutlich war’s, wie Kriemhild ihm ihre Zuneigung bewies. Mag Sommerluft entzücken, mag junges Maiengrün Ein junges Herz berauschen – nicht freudiger kann’s erglühn, Als Siegfrieds Freude brannte, da er den Blick verstand, Nun Kriemhild, die Ersehnte, vertraulich ging an seiner Hand. 289–295 45 Im stillen dachte mancher: „Ei, ging ich ebenso An ihrer Hand wie Siegfried, – des Glückes wär’ ich froh! “ So lieblich anzusehen, so fürstlich schritt das junge Paar.

Abschied erbaten endlich die Gäste. Von Kriemhild Und Ute nahmen Urlaub sie alle dankerfüllt. Die Zelte wurden stille, die Kammern mählich leer. Nur die Verwandten blieben vereint zu freundlichem Verkehr. Urlaub erbat auch Siegfried. Er tat es aus Verzicht, Denn wonach er verlangte, zu halten wagt’ er’s nicht. Als Gunther seine Absicht, er wolle fort, vernahm, Da sandt’ er Giselher, der eilends ihn zu bitten kam. Da Siegfried schon zur Reise bereit, drang ungestüm Giselher der junge in ihn und sprach zu ihm: „Wohin willst du schon reiten?

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