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By Thomas Köhler

Im Mittelpunkt der Monografie steht der Einfluss computervermittelter Kommunikation auf das Selbst ihrer Nutzer. Der Autor geht der Frage nach, wie sich "Soziales" in dieser paintings durch Kommunikation entwickelt. Hierzu gibt es eine Reihe lebhafter Spekulationen, die nicht selten in Frage stellen, ob das Selbst unter quasi "asozialen" Bedingungen überhaupt "erzeugt" werden kann. Schließlich zeichnet sich die soziale scenario in der computervermittelten Kommunikation durch ein minimal möglicher sozialer Reize aus. Den Rahmen dafür bildet die Vereinigung geeigneter spezialisierter Ansätze aus Kommunikationswissenschaft, Soziologie und Sozialpsychologie, die sich in ihrem Kern alle der computervermittelten Kommunikation zuwenden.

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182). Aufgegriffen wird Reids Argumentation von Curtis (1997), der bestätigt dass MUDs eine· neue Art sozialer Sphäre sind. Curtis führt eine Reihe spezifischer Regeln an, die mittlerweile für das Verhalten in dieser Form computervermittelter Kommunikation durchaus schriftlich fixiert sind. : 141). Pateau ( 1996, 1997) setzt sich mit der "Virtualisierung des Sozialen" im Kontext computervermittelter Medientechnologien aus Sicht einer systemtheoretischen Soziologie auseinander. : 125). Durch computervermittelte Kommunikationstechnologien würden traditionelle Grenzziehungen im sozialen Raum, denen die Bildung sozialer Identitäten und sozialer Systeme bisher gefolgt sind - wie beispielsweise Grenzziehungen zwischen verschiedenen Kulturräumen, zwischen öffentlichem und privatem Raum, zwischen Nah- und Fernraum, zwischen Zentrum und Peripheriein Bewegung geraten, wodurch Konsequenzen für die Soziologie über die engere 38 Modelle sozialer Prozesse in der computervermittelten Kommunikation techniksoziologische Interpretation hinaus zu erwarten sind.

Durch die exemplarische Analyse insbesondere von MUDs (Multi-User-Domains/ Dimensions/ Dungeons) als einer typischen Form computervermittelter Kornmunikation zeichnet sie ein Bild von der spielerischen Konstruktion des Selbst. : 177). Die Autorin kommt zu dem Schluss, dass sich diese Netzkultur durch eine Multiplizierung des Selbst auszeichnet. Turkle entwirft ein Konzept des Selbst als ein "self cycling through many selves ... The Internet has become a significant social laboratory for experimenting with the constructions and reconstructions of self that characterize postmodern life.

Modelle sozialer Prozesse in der computervermittelten Kommunikation 33 Die zentrale Aussage von Shannon und Weavers Modells lautet: Nicht die Ausprägungen einzelner Merkmale determinieren die Konsequenzen von Kommunikationsprozessen, sondern die spezifische Konfiguration unterschiedlicher Merkmalsausprägungen. Kawalek betont hier die Bedeutung der Dimension "räumliche Direktheit", da auch mediatisierte Kommunikation nicht immer zwischen räumlich getrennten Partnern erfolgt. Kawalek weist weiterhin auf den Einfluss der wahrgenommenen Öffentlichkeit auf den Social Impact hin.

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