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By Bärbel Schwertfeger

Heute will jeder erfolgreich sein und Karriere machen. Schließlich locken mehr Geld, mehr Macht und mehr Anerkennung. Wie das schnell und einfach geht, hat vor allem die New economic system gezeigt. 24-jährige Studienabbrecher wurden quasi über Nacht zu Millionären und hoben alle bisher geltenden Gesetze scheinbar aus den Angeln. Qualifikation, Erfahrung und persönliche Reife waren nicht mehr wichtig. Hauptsache guy haute kräftig auf die Pauke und strotzte vor Selbstbewusstsein. Dafür warfare der Absturz umso größer. Auch viele der sogenannten Motivationstrainer, die mit Sprüchen wie "Alles ist möglich" den kollektiven Größenwahn schürten, sind inzwischen pleite und der Blick hinter die Kulissen zeigt, dass hinter so manchem vermeintlichen Erfolgsguru nur ein armes Würstchen steckt.Doch längst zählt auch im Bereich Karriere der Schein mehr als das Sein. Bewerber fälschen ihre Unterlagen, Seminaranbieter ihre Referenzlisten. Buchautoren schreiben hemmungslos ab. Schulen bieten Titelsüchtigen ein Schmalspurstudium zum grasp of industrial management (MBA) an. Selbsternannte Experten stoßen auf ahnungslose Personalentwickler und sensationsheischende Journalisten, denen eine knackige Schlagzeile mehr Wert ist als Aufklärung. Denn ohne die Hilfe der Medien wäre so manche Bluffer-Karriere nie geglückt. Bärbel Schwertfeger geht dem Phänomen nach, befasst sich mit seinen gesellschaftlichen und psychologischen Grundlagen und zeigt anhand zahlreicher Beispiele auf, wie guy Bluffer erkennt und sich vor ihnen schützen kann

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Eine Broschüre, eine Referenzliste Fehlanzeige. « Zu den Referenten - so das Versprechen - gehören nur die Besten ihres Fachbereiches. Bei der Beschreibung der einzelnen Referenten wird dann die hohe Kunst der WorthülsenProduktion gezeigt. Motto: Wie sage ich mit hochtrabenden Worten möglichst wenig. Schon allein die Bezeichnungen der einzelnen Trainer sind göttlich: Der Motivationskünstler Jörg Löhr wird als »der personifizierte Motivationsschub« tituliert. Der Verkaufstrainer Alexander Christiani als »Trainer der Champions« und Klaus J.

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