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By Thomas Bronisch

Im theoretischen Teil erfolgt ein Abri~ der Klassifikations- schemata depressiver Erkrankungen der letzten 20 Jahre, wobei speziell auf Diagnose und Therapie depressiver Reak- tionen eingegangen wird. Die Widerspr}chlichkeit der Klassi- fikation sowie die Unsicherheit }ber die Artder Behandlung wird dabei erkennbar. Im empirischen Teil werden die Ergeb- nisse einer Quer- und L{ngsschnittuntersuchung von seventy six Pa- tientenmit einer depressiven Reaktion berichtet und mit den Ergebnissen von entsprechenden Untersuchungen neurotisch De- pressiver und Normalpersonen verglichen. Die klinische Rele- vanz dieser Diagnosekategorie und die Abgrenzung zur neuro- tischen melancholy wird deutlich. Die Konsequenzen f}r therapeutische Ma~nahmen zur Behandlung von depressiven Reaktionen werden diskutiert.

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T. miteinander kombinierbare Subkategorien unterteilt werden, die eine genaue Beschreibung des Symptom-I Syndrombilds ermoglichen. "Minor depressive disorder" weist dieselbe Dauer der depressiven Verstimmung auf wie eine "major depression", zeigt jedoch nicht das Vollbild der depressiven Symptomatik. Wiihrend "minor depressive disorder" durch klar voneinander abgrenzbare Episoden gekennzeichnet ist und der Beginn ganz genau festgelegt werden muf3, besteht die depressive Verstimmung bei "intermittent depressive disorder" iiber mindestens 2 Jahre und wird nur iiber Tage bis einige Wochen von einer normalen Stimmung unterbrochen.

Er betont jedoeh, da[3 bei Kriseninterventionen mehr direktives und untersttitzendes Vorgehen angebraeht ist, da die Therapiedauer noch kiirzer ist als bei den Kurzzeittherapien. Krisenintervention sehlie[3lieh besehiiftigt sieh vornehmlich mit dem Hier und J etzt und bezieht in der Regel das soziale Umfeld des Patienten mit ein (sozialpsyehiatrisehe Intervention, Gruppentherapie, Familientherapie), wahrend Kurzzeittherapie im wesentliehen a1s Einzeltherapie konzipiert ist (Marmor 1979; Kernberg 1982).

Konflikthaften Aggressionen; 4. einer pramorbiden Personlichkeitsstruktur, die sich durch Narzi(3mus, Abhiingigkeit und Ambivalenz auszeichnet. Klerman et al. (1979) weisen nach, da(3 sich die genannten Bedeutungen zwar iiberlappen, aber keineswegs ausreichend decken, urn den Begriff "neurotic depression" als einheitliche Diagnostikkategorie zu rechtfertigen. Es sei allerdings darauf hingewiesen, da(3 sich die Studie von Klerman et al. (1979) nur auf die 4 ersten Punkte bezieht. Die Beziehung zu Personlichkeitsziigen oder zugrundeliegenden Konflikten wurde leider nicht untersucht.

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