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By Holger Sonnabend

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Weitere Reisen führten Strabon nach Ägypten und natürlich nach Rom. Insofern konnte seine zahlreiche Leser- und Hörerschaft sicher sein, in Strabon über einen zuverlässigen Gewährsmann über das Profil der Welt zu verfügen. Unter mangelndem Selbstbewusstsein hat Strabon nicht gelitten. Das Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten bei gleichzeitigem stetem Misstrauen gegenüber dem Tun der Mitforscher gehörte im Übrigen auch zur Grundausrüstung antiker Geographen. Denn immer mussten sie damit rechnen, bei den Kollegen, die in Wirklichkeit eher Gegner waren, auf Widerstand zu stoßen.

Detailliert macht er die Leser darin mit den topographischen und historischen Eigenarten der von ihm durchquerten Landschaften vertraut. In deskriptiver Hinsicht ist Pausanias fast ausnahmslos sehr präzise („Geht man den geraden Weg etwa sieben Stadien nach Mases und wendet sich dann nach links, so ist da ein Weg nach Halike“). Sein Werk stellt für Reisende daher einen zuverlässigen Begleiter durch Griechenland – seien es Attika, Korinth, Argolis, Peloponnes, Böotien – dar. Wer sich nicht mit dem Buch des Pausanias in Händen auf eine Tour durch Griechenland begeben wollte, der konnte das Werk daheim in den eigenen vier Wänden rezipieren und seinen geographischen Horizont vor dem geistigen Auge erweitern.

Gesehen wurde. Immerhin konnte Tacitus damit rechnen, dass das angesprochene Publikum, zu dem der Autor durchaus nicht die Spezialisten – also etwa Gelehrte, Soldaten und Händler – rechnete, mit seinen Angaben etwas anzufangen wusste. Was er ganz am Anfang sagt, repräsentiert also sozusagen das römische Durchschnittswissen über Germanien in der mittleren Kaiserzeit: „Germanien in seiner gesamten Ausdehnung wird von den Galliern und den Rätern und Pannoniern durch die Flüsse Rhein und Donau, von den Sarmaten und Dakern durch die gegenseitige Furcht oder durch Gebirgszüge abgegrenzt.

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