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By Akad. Oberrat Dr.-Ing. Hanfried Kerle, Dipl.-Ing. Dipl.-Wirtsch.-Ing. Reinhard Pittschellis (auth.)

In den letzten 10 Jahren hat sich die Getriebelehre als Lehre von den ungleichm??ig oder periodisch ?bersetzenden mechanischen Getrieben zunehmend zum interdisziplin?ren Studienfach f?r Studierende des Maschinenbaus entwickelt. Die urspr?nglich grafischen Verfahren der examine und Synthese solcher Getriebe geh?ren heute zwar der Vergangenheit an, sind aber wegen der Anschaulichkeit unverzichtbar f?r jedes Lehrbuch. Dazu geh?ren effiziente PC-Programme zu den Werkzeugen der mit Getriebeproblemen konfrontierten Studenten und Ingenieure. Ausgehend vom systematischen Aufbau der Getriebe werden die Grundlagen der Kinematik ebener und r?umlicher Getriebe unter besonderer Ber?cksichtigung der numerischen Handhabung der relevanten Gleichungen dargestellt. F?r die konstruktive Auslegung werden kinetostatische Kenntnisse vermittelt und die einschl?gigen VDI-Richtlinien beachtet. F?r die numerische Getriebeanalyse steht ein Programm zur Verf?gung. Jedes Kapitel enth?lt einen Aufgabenteil, mit dem die erworbenen Kenntnisse ?berpr?ft und vertieft werden k?nnen. Das Buch eignet sich deshalb insbesondere f?r Studierende des Maschinenbaus und f?r Ingenieure, die ihr Wissen auffrischen wollen. Rechenprogramm "MGA": Das unter home windows lauff?hige Rechenprogramm "MGA" (Modulare Getriebeanalyse) wurde begleitend zum Buch f?r die kinematische examine ebener Getriebe mit Dreh- und Schubgelenken entwickelt und umfasst sowohl die Modulmethode nach Richtlinie VDI 2729 f?r Getriebe auf der Grundlage von "Zweischl?gen" als auch die Iterationsmethode f?r komplexe Getriebe. Es ist unter http://www.iwf.ing.tu-bs.de/lehre/vorl+ueb/ f?r die nicht kommerzielle Nutzung frei zu beziehen. Die Weitergabe in vollst?ndiger bzw. unver?nderter shape ist zul?ssig, solange die Copyright-Vermerke nicht entfernt werden. Die Autoren ?bernehmen keine Garantie f?r die Fehlerfreiheit des Programms und haften nicht f?r eventuelle Sch?den durch seine Anwendung.

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S = 1. F = 3· (3 - 1) - 3 . h. S =1. F = 3· (5 - 1) - 6 . h. s =3. h. f id = 1. 4 Struktursystematik Die Strukturmerkmale eines Getriebes sind die Anzahl der Getriebeglieder, die Anzahl der Gelenke, die Art der Gelenke, die Gelenkfreiheiten, die Anzahl der Gelenkelemente an den einzelnen Getriebegliedern und die gegenseitige Anordnung der Getriebeglieder und Gelenke. Aus den Strukturmerkmalen baut sich die Grundform eines Getriebes auf, die kinematische Kette, die im wesentlichen die Funktion eines Getriebes darstellt, ohne konstruktive Einschränkungen zu berücksichtigen.

5]. 14 gilt, dabei sind Imin und Imax die Längen des kürzesten bzw. längsten Getriebeglieds und I', I" die Längen der zwei restlichen Glieder. 15) gilt. Solche Viergelenkgetriebe werden als Totalschwingen bezeichnet. 16) sind durchschlagende Getriebe mit sog. B. 10. In einer Verzweigungslage kann das Parallelkurbelgetriebe zum Antiparallel- bzw. Zwillingskurbelgetriebe durchschlagen. 8 läßt sich entscheiden, welcher Typ eines viergliedrigen Drehgelenkgetriebes bei gegebenen Abmessungen und nach Wahl des Gestellgliedes vorliegt.

11) i=! 12) -g 2 · i=! Hierbei ist gl die Anzahl der Gelenke mit f = 1 und g2 die Anzahl der Gelenke mit f = 2. Beispiele zur Bestimmung von F Mit EP ist das Elementenpaar als Gelenk bezeichnet; es wird durchweg Gi. 10) verwendet. a) ebenes Viergelenkgetriebe l~3j n=4 g=4 b=3 12 EP 12 23 34 14 u·1 2 2 2 2 7777777 1 F=3·(4-1)-4·2=1 => Das ebene Viergelenkgetriebe ist bei einem Antrieb zwangläufig. 2=2 => Zwei Antriebe sind notwendig. c) ebenes Kurvengetriebe 3 n=3 g=3 b=3 EP u·1 12 2 23 1 13 2 't-'" f 13 °o F=3·(3-1)-2-1-2=1 Das Elementenpaar 23 hat zwei Freiheiten (Gleiten und Rollen = Gleitwälzen).

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